Verunsicherte Lämmchen statt gnadenloser Wölfe
Beim letzten Aufeinandertreffen zur Regiocup-Vorrunde am 19.09.24, trennten sich Grün-Weiss Effretikon und der Handball Züri Unterland mit einer klaren Entscheidung, zugunsten der Gäste aus dem Unterland. Nach einem 10:18 zur Halbzeit folgte ein deutlicher 25:34 Sieg (siehe Spielbericht «R-Cup Sieg Vorrunde M2»). 16 Tage später, war der Spielverlauf ein anderer.
Beide Teams starteten konzentriert und vorsichtig in das Meisterschaftsspiel. Nach dem ersten Beschnuppern waren es aber wiederum die Gäste, die erfolgreicher in die Partie starteten und sich nach 15 Minuten mit 5:10 abzusetzen vermochten. Es folgte das Team-Timeout von Effretikon, mit dem Versuch, sich zu fangen, ihre Spielsicherheit zurückzufinden und den Rückstand aufzuholen. Ihre Absichten blieben jedoch Erfolgslos. Handball Züri Unterland konnte die Führung zur Halbzeit leicht auf 10:16 ausbauen. Die Unterländer brillierten bis dahin mit einer guten Leistung, waren sie doch mit 13 Ballverlusten und einem verworfenen Penalty nicht so gnadenlos, wie sie es sein wollten.
Der Start in die zweite Hälfte der Partie war etwas wacklig und unsicher. Hatten wir nach 10 Minuten doch bereits mehr Ballverluste (7 St.) als Torerfolge (5 St.) hinzunehmen. Da aber auch das Heimteam patzte, zeigte die Anzeigetafel immer noch einen 16:21 Vorsprung an. Grün-Weiss Effretikon verstand es in der Folge, seine Fehlwürfe und Technischen Fehler auf ein Minimum zu reduzieren, was uns nicht mehr gelang. Die zunehmende Sicherheit des Heimteams entfachte auf dem Spielfeld eine gewisse Unsicherheit. Wir liessen uns zu unnötigen Würfen und leichtfertigen technischen Fehlern hinreissen. Der Vorsprung schmolz langsam dahin. In der 50-ten Minute stand es 22:24, dem Handball Züri Unterland gelang es in den letzten 10 Spielminuten nicht, mehr als 2 Tore zu erzielen und rettet sich glücklich zum 26:26 unentschieden.
Fazit: Super 1. Spielhälfte, der Sieg dürfte mit einer entschlossenen und geschlossenen Teamleistung nicht mehr aus der Hand gegeben werden, denn an spielerischen Fähigkeiten mangelt es uns nicht. Als Kollektiv arbeiten wir am Zusammenhalt und werden am kommenden Samstag zuhause eine Reaktion zeigen müssen.
Grün-Weiss Effretikon 1 - Handbal Züri Unterland
Pausenstand 10:16, Endstand 26:26
Kader: Giegerich Max (1/3), Siegrist Fabian (2/7), Kika Benis, Kanizaj Mark (1/1), Keller Nicolas, Wullschleger Severin (4/6), Avdulli Rinor (3/7), Kling Michael, Bickel Joaquin (0/1), Oberli Luca (8/11), Geyssel Michael (6/10), Neumann Philipp, Hübscher Till (1/4)