Unnötig hart erarbeiteter Punkt
Am vergangenen Donnerstag brillierten die Unterländer in der ersten Halbzeit mit viel Unvermögen (18:13), bevor sie in der zweiten Halbzeit mit ihren Stärken auftrumpfen konnten (8:13).
Den Start verpasste die SG Unterland an ihrem nun mehr 8. Saisonspiel deutlich, wie dies leider schon viel zu oft vorgekommen war. Den Flughafenstädter durften in den ersten 12 Spielminuten bereits 3 technische Fehler und 7 Fehlwürfe zugeordnet werden, wobei sich den 3 erzielten Toren bereits deren 8 erhaltene gegenüberstanden. Erzwungenermassen folgte das erste Team-Timeout. Der Trainer Staff versuchte mit allen verfügbaren Mitteln wie taktische Wechsel, Spielerwechsel und einer Ansage mit Fokus auf unsere Stärken die Negativspierale zu durchbrechen. Dies gelang kurz sehr gut, nach einem ersten Aufbäumen der Gäste stand 4 Minuten später bereits 9:8 auf der Anzeigetafel. Danach flachte die Leistung leider wieder ab. Zum Pausenstand von 18:13 verzogen wir uns mit gesenkten Köpfen in die Katakomben.
Die Ansage zum Pausentee war klar, die Message für jeden deutlich. Diese Leistung widerspiegelt nicht unserem Können. Es braucht deutlich mehr Leidenschaft, Bereitschaft und Entschlossenheit. Die SG Unterland raffte sich zur zweiten hälfte nochmals zusammen und kämpfte sich Tor um Tor an das Unentschieden heran. Die Gastgeber waren fest entschlossen, keiner der zwei Punkte, welche sie sich bereits für sich beanspruchten, an die Flughafenstädter abzugeben. Zum Spielende wurde es, wie bereist zu oft in dieser Saison, unfassbar spannend. Die letzten 10 Minuten waren ein offener Schlagabtausch. Die Gäste vermochten sich, nach einer erfolgreichen Aufholjagt, nicht abzusetzen und verpassten es, die Sache für sich zu entscheiden. So durften beide Teams bis zum Schluss auf Punkte hoffen und mussten zittern, nicht punktlos aus diesem Spiel zu scheiden. Die SG Unterland belohnte sich nach einer starken aufholjagt, mit einem Spielstand von 23:23, mit einem Punkt.
Telegramm:
Schwamendingen Handball - SG Züri Unterland Pausenstand: 18:13, Endstand 26:26
Daniel Binder, Michael Kling, Siegrist Fabian (9), Stumpf Sascha, Keller Nicolas (2), Avdulli Rinor (4), Lütscher Stefan (5), Kanizaj Mark, Bellwald Pascal (2), Bickel Joaquim, Gschwend Pascal (4), Käser Roman, Ravlija Matej